Das Team des DRK Ortsverbandes hat jetzt ein leistungsstarkes Notstromaggregat in Betrieb genommen.

Deißlingen. Der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes in Deißlingen steht mehr denn je unter Strom: Die engagierten Helfer nahmen jetzt ein modernes Notstromaggregat in Betrieb.
Damit ist der Ortsverband viel besser als bislang für Ausnahmefälle ausgerüstet, denn dann bisherige, mehr als 40 Jahre alte Aggregat, erzeugt lediglich zwei Kilowattstunden. „Mit den 14,5 Kilowattsunden des neuen Gerätes können wir das gesamte DRK-Haus versorgen“ freut sich Vorsitzender Uwe Pfundstein. Sollte dereinst großflächig der Strom ausfallen, wie es etwa im Oktober 2017 beim Brand einer Trafostation der Fall war, kann das DRK nun zum Beispiel für warme Getränke und warmes Essen sorgen.
„Das gibt es natürlich für jedermann, wendet sich dann aber insbesondere an Eltern mit Säuglingen und kleinen Kindern und ältere Mitbürger“ ergänzt 2. Vorsitzender Kai Haller. Der Ortsverband hat das ehemalige Bauernhaus vor einigen Jahren erhalten. Mehr als 14.500 Stunden Eigenleistung später ist eine attraktive Zentrale entstanden, die mit Lager, Schulungsräumen, Büros und Raum für die Jugend glänzt.
Natürlich ist das Gerät zur Stromerzeugung mobil, so dass die elektrische Leistung auch im Gelände abrufbar ist. Dabei werden lediglich drei Liter Diesel pro Stunde verbraucht. Bei Suchaktionen lasse sich so Beleuchtung sicherstellen, bei Bränden oder anderen Notfällen können die Einsatzkräfte versorgt werden, wenn Sie länger vor Ort sein müssen, nennen die Helfer mögliche Szenarien. Das alte Aggregat wird man als „Not-Not-Not-Lösung“ weiterhin im Dienst behalten.
Möglich wurde die Anschaffung, weil die Volksbank Deisslingen die Kosten in Höhe von mehr als 7.000 Euro übernahm und damit Mittel aus dem Gewinnsparen ausschüttete. Spenden sollen einem möglichst großen Personenkreis zu Gute kommen, erläutern die Vorstandsmitglieder Christoph Groß und Steffen Schlenker, „gleichzeitig können wir so das Engagement der DRK-Mitglieder für die Bevölkerung in Deißlingen und Lauffen würdigen.“