Volksbank Deisslingen: Aufwertung innen und außen

Neue Parkplätze und Elektro-Ladesäule / Kundenbereich entspricht modernsten Anforderungen

Deisslingen. Durch die neue Ortsmitte wird die Aufenthaltsqualität im Zentrum stark gesteigert. Die Volksbank Deisslingen unterstützt die Aufwertung mit zahlreichen Maßnahmen: Erweiterte Parkplätze mit Elektroladesäule, nahtlos anschließende Außengestaltung und die technische und optische Weiterentwicklung im Kundenbereich sorgen für Modernität.

Fertiggestellt sind mittlerweile die neuen Volksbank-Parkplätze im hinteren, süd-östlichen Bereich. Durch die Umgestaltung konnten vier zusätzliche Stellplätze geschaffen werden. Eingebettet war diese Maßnahme in die Erschließungsarbeiten der Gemeinde. Die Kosten für die Errichtung der zusätzlichen Stellplätze wurden der Bank von der Gemeinde in Rechnung gestellt, was anteilig auch die neue Zufahrt umfasst. Im Zuge der Arbeiten hat die Volksbank die Chance genutzt, ein nachhaltiges Zeichen zu setzen und eine Elektro-Ladesäule mit zwei Anschlüssen errichtet. „Im Bereich des Eingangs und der Stauffenbergstraße werden wir die Pflasterung unseres Grundstücks und der Außenanlagen der neuen Gestaltung anpassen, so dass es dann ein attraktives Erscheinungsbild aus einem Guss geben wird“ kündigt Vorstandssprecher Christoph Groß an.

Im Einklang zu den Fortschritten im Außenbereich hat die Volksbank auch den Kundenbereich technisch und optisch aufgewertet. Sowohl die Arbeitsplätze am Schalter als auch der Berater werden den erheblich gestiegenen Anforderungen an die IT-Ausstattung gerecht und bilden damit die modernen, IT-gestützten Arbeitsprozesse optimal ab. Gleichzeitig erfüllt die neue Möblierung die Ansprüche der Kunden auf Diskretion und die Vorgaben des Datenschutzes. Mit der Umstellung auf LED-Beleuchtung setzt die Volksbank ein weiteres nachhaltiges Zeichen, da zusammen mit den neuen, energieeffizienten IT-Geräten der Energieverbrauch stark minimiert wird.

Mit den äußeren Veränderungen gehen organisatorische Feinjustierungen einher. Als sehr erfolgreich hat sich das Kunden-Dialogcenter (KDC) erwiesen. Obschon während der jüngsten Generalversammlung kontrovers von den Mitgliedern diskutiert, ist die fallabschließende telefonische Bearbeitung sehr gut angenommen worden. Sicherlich begünstigt durch die Corona-Pandemie erfreut sich das Instrument insbesondere bei Senioren, die im Online-Banking noch unterrepräsentiert sind, höchster Nachfrage. Die KDC-Zeiten sollen deshalb spürbar ausgeweitet werden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind werktags ab 8.30 bis 12.15 und von 13.30 bis 18 Uhr erreichbar.

Damit korrespondierend startet die Öffnungszeit in der Hauptstelle Deißlingen angesichts nachlassender Nachfrage nunmehr eine halbe Stunde später um 9 Uhr statt wie bislang um 8.30 Uhr. Die Geschäftsstelle in Lauffen wird ab dem 1. November ausschließlich vormittags öffnen, die Berater in Lauffen sind aber weiterhin per Terminabsprache den gesamten Tag über verfügbar. Die dadurch gewonnenen Mitarbeiterkapazitäten werden im Kundendialogcenter eingebracht. Intern wurde der Standort Lauffen aufgewertet, mittlerweile sind mehr als ein Dutzend Arbeitsplätze für den Betriebsbereich in dem Gebäude eingerichtet. „Wir sind sehr froh, diese räumliche Ressource nutzen zu können“ erläutert Vorstand Schlenker, man benötige die Immobilie mehr denn je.

Das hängt auch damit zusammen, dass die Volksbank Deisslingen den mehrfach angedachten Erweiterungsbau in Deißlingen nicht mehr verfolgt. 2012 hatte die Bank Pläne erarbeitet, um für mehrere Millionen Euro ca. 800 Quadratmeter Nutzfläche anzubauen. Auch die reduzierten Planungen 2016/17, für etwa 2,5 Millionen Euro zu erweitern, waren ausgesetzt worden. „Im Nachhinein zeigt sich, dass das Abwarten vorteilhaft war, denn die technischen und organisatorisch notwendigen Änderungen haben wir nun für einen Bruchteil dieser Summe umsetzen können“ bringt der Vorstand zum Ausdruck. Ganz abgesehen davon, dass bei einer Bebauung wie seinerzeit geplant und auch im Gemeinderat diskutiert, die Gestaltung der neuen Ortsmitte wie nun realisiert nicht hätte gleichermaßen umgesetzt werden können.