Immobilien-Newsletter 09/2020

Das Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Jahr und Kind hat in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag geleistet, damit sich Familien ein eigenes Zuhause finanzieren konnten. Zum Jahresende läuft das Programm aus. Anträge können aber noch bis zum 31. Dezember 2023 gestellt werden. Dafür müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst muss die Immobilie bis zum 31. Dezember notariell beglaubigt gekauft oder eine Baugenehmigung erteilt worden sein. Als weitere Voraussetzung darf das Haushaltseinkommen nicht oberhalb der festgelegten Grenze liegen. Als Haushaltseinkommen gilt das Durchschnittseinkommen des vorletzten und vorvorletzten Jahres vor Antragstellung. Beispiel: Für Anträge im laufenden Jahr 2020 gilt Ihr Einkommen von 2017 und 2018.

Wer also jetzt ein Grundstück kauft und eine Baugenehmigung erhält, kann das Baukindergeld bis Dezember 2023 beantragen – und zwar maximal sechs Monate nach Bezug der Immobilie.Bei einer Familie mit einem Kind darf das Durchschnittseinkommen nicht über 90.000 Euro liegen. Pro Kind erhöht sich die Grenze um 15.000 Euro, bei drei Kindern darf das Einkommen also bei 120.000 Euro liegen. Dabei handelt es sich um das zu versteuernde Einkommen, also nach Abzug der Vorsorgeaufwendungen und Werbungskosten. Alles in allem ein sehr interessantes Angebot des Staates, das Wohneigentum für Familien zu fördern, es sind aber eine Reihe von Voraussetzungen und Bedingungen zu beachten. Wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Volksbank Deisslingen, unsere Berater kennen sich bestens aus.

 

Neuigkeiten für Bauherren, die energieeffizient sanieren wollen

Die L-Bank hat Änderungen in ihren Wohnungsbauprogrammen vorgenommen, die seit 1. September gelten. Es gibt ein neues Programm Energieeffizienzfinanzierung - Sanieren zum KfW-Effizienzhaus 55 und 70. Da Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz, insbesondere die Sanierung von Wohnimmobilien, einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, kann künftig die energetische Sanierung von bestehenden Wohngebäuden auf die KfW-Effizienzhaus-Niveaus (EH) 55 und 70 in diesem Programm zu besonders attraktiven Bedingungen gefördert werden. Hierbei werden die vom Bund subventionierten Förderdarlehen aus dem KfW-Programm Energieeffizient Sanieren zusätzlich mit einem Landes-Tilgungszuschuss optimiert.

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, also keine Unternehmen. Sanierungsmaßnahmen zum KfW-EH 55 oder 70 werden gefördert, wenn die Sanierungsobjekte zumindest teilweise eigengenutzte Wohnimmobilien (max. 3 Wohneinheiten, wovon mind. 1 selbst genutzt sein muss) sind, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt worden war. Der Investitionsort muss in Baden-Württemberg liegen. Die Darlehenshöhe beträgt maximal 120.000 EUR je Wohneinheit, der Tilgungszuschuss beläuft sich auf 42,5% beim EH55. Hier erhöht das Land den KFW Zuschuss von 40 % um 2,5%. Beim EH 70 stockt das Land den KFW Zuschuss um 1,5 % auf 36,5 % auf.

Ambitionierte Vorhaben sollen im Fokus stehen. Es empfiehlt sich daher auf der Basis einer Energieberatung ein umfassendes Sanierungskonzept erstellen zu lassen, um damit die Sanierung und die Finanzierung zu optimieren. Möglich ist die Kombination mit weiteren Förderprogrammen der L-Bank (z. B. Kombi-Darlehen Wohnen). Vertrauen Sie der Beratungskompetenz der Volksbank Deisslingen, um die beste Förderung für Ihr individuelles Vorhaben sicherzustellen. Unsere Bank wurde jetzt zum wiederholten Male als eine der besten Fördermittelbanken des Landes ausgezeichnet.

Förderung für das Heizen mit Erneuerbaren Energien

Wer seine Heizung auf Erneuerbare Energien umstellt, kann eine weitreichende Förderung in Anspruch nehmen. Grundlage ist das in wesentlichen Punkten angepasste Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil der tatsächlich für den Austausch bzw. die Erweiterung der Heizungsanlage entstandenen förderfähigen Kosten berechnet. Dabei werden auch die Kosten für notwendige Umfeldmaßnahmen zur Installation der neuen Anlage berücksichtigt. Antragsteller, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, können die Kosten außerdem einschließlich der Umsatzsteuer ansetzen.

Was wird gefördert? In Neubauten werden Solarkollektoranlagen mit 30% der förderfähigen Kosten und Biomasse- sowie Wärmepumpenanlagen mit 35% der förderfähigen Kosten gefördert, sofern sie die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen. In bestehenden Gebäuden, im Sinne der Förderrichtlinien solche, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als zwei Jahren ein Heizungs- bzw. Kühlsystem in Betrieb genommen war, das ersetzt oder unterstützt werden soll, werden zahlreiche Technologien bis hin zu Gas-Brennwertheizungen, die für Gas aus erneuerbaren Technologien („Power to gas“) geeignet sind, gefördert:

Die Kumulierung mit anderen Fördermitteln für die gleichen förderfähigen Kosten ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt.

Finanzierungen aus einer Hand, durch die Kombination von Förderprogrammen der L-Bank, KFW und durch Darlehen der Volksbank Deisslingen eG.

Kontaktdaten:

Volksbank Deisslingen

Stauffenbergstr. 43

78652 Deißlingen


Christine Förster

Telefon: +49 7420 92 92-146

Telefax: +49 7420 92 92-40

eMail: christine.foerster@voba-deisslingen.de

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